Das Hotel Rialto erhält seinen Namen von Rialto (hohes Ufer), dem etwas höher liegenden Bereich Venedigs im Vergleich zum Rest der Stadt, in dem bereits seit jeher das Herz des Handelswesens von Venedig liegt.
Die heutige Brücke wurde im XVI Jhdt. auf 12.000 Klafter Holz errichtet; auf der Brücke befinden sich insgesamt 24 Läden in zwei Reihen.
Links zu Füßen der Brücke liegt ein Gebäude aus dem XVI Jhdt., „Palazzo dei Savi“ (Palais der Weisen), dies entspricht dem heutigen Finanzamt.
Rechts liegt ein prächtiges Renaissancegebäude aus dem XVI Jhdt.: ‚Palazzo dei Camerlenghi‘ (Palais der Kämmerer), dies entspricht dem heutigen Schatzministerium.
Der herrliche Canal Grande, auf dem ständig buntes Treiben herrscht, ist der längste, breiteste und tiefste Kanal Venedigs, die Hauptverkehrsader der Stadt und der von den meisten Touristen zuerst gesehene Ort. Er ist 4 km lang, 30-70 m breit und 5 m tief. Der Canal Grande ist seit je her das Wahrzeichen Venedigs. Längs seiner gewundenen Ufer errichteten die venezianischen Patrizier oder Nobili Homini, so nannten sie sich, hundert marmorne, vom byzantinischen, venezianischen, gotischen oder lombardischen Stil oder einer Mischung dieser beeinflusste Palais, deren mit Steinverzierungen aus dem XII Jhdt. umrahmten Haupteingänge auf der Wasserseite lagen.
Die Fahrt entlang des Canal Grande ist zu jeder Tageszeit eine der schönsten Erfahrungen eines jeglichen Venedigaufenthaltes und zudem eine Gelegenheit, die Erlebnisse der Schriftsteller der Vergangenheit nachzuempfinden.
Vom Piazzale Roma in Richtung Markusplatz.
Rialto ist der ursprüngliche Name der Insel, auf der die Stadt erbaut wurde und war früher das Handelszentrum der Lagunenbewohner. Früher erreichte man diese Seite des Kanals über eine Pontonbrücke, im XIII Jhdt. wurde eine Holzbrücke errichtet und als diese dem Einsturz nahe war, schrieb die Republik einen Wettbewerb zur Planung einer neuen Steinbrücke aus. Antonio da Ponte hatte die Idee, eine fast 48 m lange einbögige Brücke zu bauen. Seit ihrem Bau im Jahre 1592 fordert die Brücke die damaligen Skeptiker heraus und hält trotz dem zusätzlichen Gewicht der Läden heute noch stand.
Das Handelshaus der Deutschen (Fondaco dei Tedeschi) links von Rialto – heute befindet sich in ihm das Postbüro – war früher das geschäftige Handelszentrum Venedigs.
1505 wurde das Gebäude umgebaut und mit Fresken von Giorgione und Tizian, von denen Sie Fragmente in der Ca‘ d’Oro besichtigen können, verziert.